Klimaplan Gemeinde Mühlbach

Stakeholder Workshop 25.03.2026

Veröffentlichungsdatum:

16.06.2026

Lesedauer

2 Minuten

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Klima Gemeinde Light

Beschreibung

Mühlbach nimmt seit kurzem am Programm KlimaGemeinde teil. Dies dürfte mittlerweile den meisten Bürger:innen der Gemeinde bekannt sein. Weniger bekannt dürfte hingegen die Tatsache sein, dass Mühlbach in Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut Südtirol/ Alto Adige einen Klimaschutzplan ausarbeitet.

Ein Klimaschutzplan, dessen vollständige Bezeichnung „Aktionsplan für nachhaltige Energie und Anpassung an den Klimawandel 2020-2030“ lautet, beinhaltet Daten zu den Energieverbräuchen und den CO2-Emissionen der Gemeinde. Diese bilden die Grundlage für ein umfangreiches Maßnahmenpaket in den Bereichen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung.

Während im Rahmen des Programms KlimaGemeinde alljährlich die Energieverbrauchsdaten der gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen erfasst werden, werden für den Klimaschutzplan die Energiedaten auf dem gesamten Gemeindegebiet analysiert. Der Plan bietet also eine Momentaufnahme der Gesamtsituation der Gemeinde.

Mit dem Klimaschutzplan werden über die Gemeindeverwaltung selbst hinausgehend in zahlreichen wichtigen Bereichen Daten erhoben, zum Beispiel in der Land- und Forstwirtschaft, im Tourismus, im Transport, im Bildungsbereich und im Zivilschutz. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Mühlbach am 25. März einen Workshop mit Interessensvertreter:innen der genannten Bereiche organisiert. Diese wurden dazu befragt, welche Maßnahmen Mühlbach für einen guten Klimaschutz und eine zukunftsfähige Klimawandelanpassung braucht. So kann ein Maßnahmenkatalog entstehen, der angepasst ist auf die Vorstellungen und Ideen der Gemeinde.

Der Workshop startete mit einer Einführung in das Thema von Seiten des Bürgermeisters Heinrich Seppi. Daraufhin haben die Beraterinnen des Ökoinstitutes erklärt, worum es beim Klimaschutzplan konkret geht und warum die Expertise aus den einzelnen Bereichen so wichtig für die Gemeinde ist. Zusätzlich wurden die ersten Ergebnisse des Basisemissionsinventar präsentiert.

Anschließend wurden konkrete Vorschläge von Seiten der Interessensvertreter:innen eingeholt. Diskutiert wurden dabei die folgenden sechs Themenbereiche: (1) Energie und Wohnen, (2) Wirtschaft, (3) Mobilität, (4) Tourismus und Veranstaltungen, (5) Land- und Forstwirtschaft, (6) Biodiversität, Naturschutz und Anpassung an den Klimawandel. Ein übergeordnetes Thema war Kommunikation und Sensibilisierung, denn gezielte Maßnahmen in diesem Bereich leisten einen wichtigen Beitrag. Am Ende des Workshops hatten alle Teilnehmer:innen Zeit, die vorgeschlagenen Maßnahmen individuell zu priorisieren.

In nur zwei Stunden tauschten somit engagierte Interessensvertreter:innen der Gemeinde wertvolle Informationen aus und erarbeiteten gemeinsam Maßnahmen für die Zukunft. Alle gesammelten Daten, Informationen und Maßnahmen werden nun ausgewertet und ausformuliert.

Somit kann der Klimaplan Mühlbach finalisiert und im Laufe des Jahres 2027 vom Gemeinderat genehmigt werden. Damit verfügt die Gemeinde über einen Fahrplan zum Klimaschutz für die nächsten Jahre.  Denn „was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ (Marie von Ebner-Eschenbach).

Text: Ökoinstitut Südtirol | Alto Adige 

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Zuletzt aktualisiert: 15.06.2026, 12:38 Uhr

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